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Werkstudent + BAföG — was darfst du verdienen?

Die Verdienstgrenze für BAföG-Bezieher ist 520 €/Monat (6.240 €/Jahr). Minijob bis 603 € ist meist unschädlich — der Sweet Spot liegt knapp drunter.

Grenze regulär

520 €

Grenze Minijob

603 €

Optimum

~12-15h

BAföG-Verdienstgrenze 2026

Als BAföG-Bezieher darfst du bis zu 520 €/Monat (6.240 €/Jahr) aus Erwerbstätigkeit verdienen, ohne dass dein BAföG gekürzt wird. Dabei gilt eine spezielle Berechnungsformel: vom Bruttoeinkommen werden Pauschalen für Werbungskosten und Sozialabgaben abgezogen.

Minijob bis 603 €/Monat: Das ist die Geringfügigkeitsgrenze 2026 und liegt knapp drüber — wird aber meist ebenfalls als unschädlich akzeptiert, solange das Jahresbudget passt.

Live-Rechner: BAföG-konformer Verdienst

Stunden, Stundenlohn und Alter anpassen — Netto live unten.

Stunden / Woche12 h
Stundenlohn13.90
Alter22

Brutto

722

RV-Anteil

67

Netto

655

+ KVdS extern: 143 €/Monat

Praxis-Strategien

🟢 Strategie 1: Minijob auf 520 €

~9h/Woche bei 13,90 €/h. BAföG voll, Familienversicherung weiter, keine KVdS — aber wenig zusätzliches Einkommen.

🟡 Strategie 2: 12-15h Werkstudent

Über BAföG-Grenze, dafür mehr Brutto. Rechne durch: jeder Euro über 520 € reduziert BAföG ungefähr 1:1. Lohnt sich nur, wenn Brutto deutlich höher (z.B. bei höherem Stundenlohn).

🟢 Strategie 3: Vollzeit in Ferien

In Semesterferien Vollzeit arbeiten zählt zwar zum Jahreseinkommen, aber wenn die 6.240 €/Jahr-Grenze gewahrt bleibt, kein BAföG-Verlust — hervorragend kombinierbar.

Wichtiger Hinweis

BAföG hat eigene Berechnungsregeln — Sozialpauschalen und Werbungskosten werden vom Brutto abgezogen, bevor angerechnet wird. Im Zweifel das BAföG-Amt (Studierendenwerk) fragen oder vorab eine Beispielrechnung anfordern.