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Werkstudent oder Minijob — was lohnt sich für DICH mehr?

Beide Modelle haben Vor- und Nachteile. Wir vergleichen Brutto, Netto, Familienversicherung und BAföG-Auswirkungen Seite an Seite.

Werkstudent (20h)

1.112 €

Minijob (max.)

603 €

Diff. Brutto

+509 €

Schnellantwort

Wenn du familienversichert bleiben möchtest (über die Eltern in der GKV) und BAföG beziehst, ist der Minijob oft das bessere Modell — bis 603 €/Monat ohne Auswirkung auf BAföG und ohne KVdS-Beitrag (~143 €).

Wenn du mehr verdienen kannst und/oder über 25 bist, ist der Werkstudent mit 20h zum Mindestlohn (1.112 €/Brutto) deutlich lukrativer — selbst nach KVdS-Abzug bleiben mehr als 850 € netto.

Live-Rechner: Wie wirken sich Stunden bei dir aus?

Stunden, Stundenlohn und Alter anpassen — Netto live unten.

Stunden / Woche20 h
Stundenlohn13.90
Alter22

Brutto

1204

RV-Anteil

112

Netto

1082

+ KVdS extern: 143 €/Monat

Direkter Vergleich

KriteriumWerkstudent (20h)Minijob (max.)
Brutto / Monat1.112 €603 €
Netto (vom Brutto)~1.009 €~581 €
KVdS extern~143 €0 €
Effektives Netto~866 €~581 €
Familienversicherung möglich?Nein (über 565 €)Ja
BAföG-Anrechnung?Ja, über 520 €/MonatMeist nicht
Lohnsteuer-Pflicht?Ja, über GrundfreibetragPauschal AG (2 %)
RV-Beitrag AN9,3 % (~103 €)3,6 % (~22 €)

3 Entscheidungs-Szenarien

📚 BAföG-Empfänger, 22, im 4. Semester

→ Minijob. Mit 520-603 €/Monat behältst du die Familienversicherung UND BAföG ohne Anrechnung. Effektiv: 581 € netto.

💼 Master-Student, 26, kein BAföG mehr

→ Werkstudent. Familienversicherung ist eh weg (über 25), KVdS sowieso fällig. Mit 20h × 13,90 € = 1.112 € Brutto hast du ~866 € netto nach KVdS-Abzug.

🎯 IT-Student, 23, höherer Stundenlohn

→ Werkstudent. Bei 22 €/h × 20h = 1.760 € Brutto. Werkstudentenprivileg gilt unabhängig vom Verdienst! KVdS extern kostet gleich viel, aber Netto fast doppelt so hoch wie Minijob.