Werkstudent 20 Stunden pro Woche — die Maximalvariante
Während der Vorlesungszeit darfst du maximal 20h arbeiten — sonst verlierst du das Werkstudentenprivileg. Hier die volle Berechnung.
Brutto / Monat
1.112 €
Netto (vor KVdS)
~1.009 €
Effektiv
~866 €
Die 20-Stunden-Regel im Detail
Während der Vorlesungszeit darfst du als Werkstudent maximal 20 Stunden pro Woche arbeiten. Wer mehr arbeitet, verliert das Werkstudentenprivileg und wird voll sozialversicherungspflichtig — ein Verlust von oft mehreren hundert Euro/Monat.
Diese Grenze gilt summarisch für ALLE Jobs zusammen. Wer 12h bei Job A und 10h bei Job B arbeitet, hat 22h — Status weg.
Live-Rechner: 20 Stunden Werkstudent
Stunden, Stundenlohn und Alter anpassen — Netto live unten.
Stunden / Woche20 h
Stundenlohn13.90 €
Alter22
Brutto
1204 €
RV-Anteil
112 €
Netto
1082 €
+ KVdS extern: 143 €/Monat
Berechnung 20h × 13,90 €
Brutto (20h × 4,33W × 13,90 €)1.112 €
− Rentenversicherung (9,3 %)103 €
− Lohnsteuer (Jahres-Brutto knapp über Freibetrag)~0 €
Netto vom Brutto1.009 €
− KVdS extern (über 25 oder über 565 €)−143 €
Effektiv im Geldbeutel866 €
Wann lohnt sich 20h?
- ✅ Wenn du nicht (mehr) familienversichert bist — KVdS sowieso fällig, also lieber mehr verdienen.
- ✅ Wenn du kein BAföG hast — sonst wird massiv angerechnet ab 520 €/Monat.
- ✅ Wenn dein Studium das verkraftet — 20h ist nahezu Halbtag, Master- oder höheres-Semester-Studierende sollten kritisch prüfen.
- ❌ Nicht bei BAföG-Bezug ohne Karenz-Sprünge — Rechne erst durch, ob mehr Brutto den BAföG-Verlust kompensiert.